Das Vaterunser - Unser Vater
and text written by Günther Schwab
- österreichischer Schriftsteller, 1904 - 2006
Man has turned the earth into a singular gigantic graveyard to please his palate. Valuable animals died and die for useless people. They were not sacrificed for hunger but for luxury and business!
Günther Schwab – Austrian writer, 1904 - 2006
Translated
Der Mensch hat die Erde zu einem einzigen gigantischen Friedhof gemacht um der Gaumenlust willen.
Es starben und sterben wertvolle Tiere für wertloses Menschen. Und nicht dem Hunger werden sie geopfert, sondern dem Wohlleben und dem Geschäft!
Günther Schwab - österreichischer Schriftsteller, 1904 - 2006
Our Father
And also remember our older sisters and brothers, the animals.
Revive for their protection your old command from the sixth day of creation,
man must eat from the plants in the fields
but not from the animals (Gen 1.29-30).
Forbid men to kill animals for food.
For they are also sentient beings,
in them too lives the desire to live;
they are our companions on our common road to immortality.
As long as men kill animals they will wage war.
As long as men eat animals, they will torture innocent victims to death:
with hundreds of thousands in laboratories and mega breeding stations,
with millions in town slaughterhouses, in myriads in the oceans.
Their blood may no longer serve as nourishment,
their body no longer as raw material,
their life no longer as food for people.
Forbid us, Lord, our daily meat.
Give us our daily bread.
„Das Vaterunser" – “The Our Father” von Eugen Drewermann
Christ in der Gegenwart – Christ in the present time, Nr. 361 Sept. 91
Translated
* . * . *
Der Mensch hat die Erde zu einem einzigen gigantischen Friedhof
gemacht um der Gaumenlust willen.
Es
starben und sterben wertvolle Tiere für wertloses Menschen.
Und nicht dem Hunger werden sie geopfert, sondern dem
Wohlleben und dem Geschäft!
Günther
Schwab - österreichischer Schriftsteller, 1904 -
2006
Unser Vater
Und gedenke auch unserer älteren Schwestern und Brüder, der
Tiere.
Erneuere zu ihrem Schutze mit Nachdruck Dein altes Gebot des
sechsten
Schöpfungstages, der Mensch solle essen von den Pflanzen des
Feldes,
aber nicht von den Tieren (Gen 1.29-30).
Verbiete dem Menschen, Tiere zu töten, um sie zu essen.
Denn auch sie sind fühlende Wesen,
auch in ihnen wohnt die Sehnsucht nach Leben;
unsere Weggefährten sind sie auf dem gemeinsamen Weg zur
Unsterblichkeit.
Solange noch Menschen Tiere töten, werden sie auch Kriege
führen.
Solange noch Menschen Tiere essen,
werden sie ihre unschuldigen Opfer zu Tode quälen:
zu Hunderttausenden in den Labors und
Massenzuchtanstalten,
zu Millionen in den Schlachthöfen der Städte,
zu Myriaden in den Weltmeeren.
Ihr Blutstrom darf nicht länger mehr als Nahrung
dienen,
ihr Leib nicht länger mehr als Rohstoff,
ihr Leben nicht länger mehr als Lebensmittel für uns
Menschen.
Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch.
Das tägliche Brot gib uns heute.
„Das Vaterunser" von Eugen
Drewermann
Christ in der Gegenwart, Nr. 361 Sept. 91



